QR-Code und die Fastnacht


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Vergangene Woche besuchte ich einen Workshop zum Thema „innovativ werben“. Unter anderem wurde auch der Einsatz von QR-Codes diskutiert und die Frage, ob die Neugier auf das Scannen und Entschlüsseln tatsächlich so groß ist.

Da ich abends Karten für eine Fastnachtsveranstaltung hatte und keine Kostümidee, entstand der Plan, ein QR-Kostüm zu entwerfen. Mein Mann und ich reimten Zweizeiler, die wir als QR-Code verschlüsselten und mit Transferfolie auf unserer Kleidung aufbrachten. Die Aufforderung „Scan me“ sollte Klarheit verschaffen.

Zunächst fiel den anderen Besuchern unsere Verkleidung nicht auf. Manche dachten, wir seien gar nicht verkleidet. Nur wenige Personen kamen selbständig auf die Idee, uns zu scannen. Nachdem wir aber erklärt hatten was der Hintergrund unseres Kostüms ist waren alle hoch interessiert und wollten unserere Verse entschlüsseln. Es ist zu überlegen, ob und wie QR-Code-Kleidung im Rahmen einer Guerilla-Marketing-Aktion anwendbar ist. Hier sollte man stärker auffallen als unter einer Horde kostümierter Personen 😉
Auf jeden Fall hat das Experiment Spaß gemacht.

 

Eines steht fest, wie auch ein Zweizeiler auf unserer QR-Verkleidung verkündete:

Das Social Web ist überall – sogar in der Fastnachtshall – Helau 🙂

 

Ich freue mich über einen Kommentar!